Rollstuhlfahren für Anfänger – Informationen, Perspektiven und offene Worte


Einordnung vorab

Im folgenden Abschnitt und auf den nächsten Seiten geht es um eher weniger bekannte Perspektiven rund um das Thema Rollstuhlnutzung.


Diese Inhalte sind nicht jedem bekannt und können auf den ersten Blick überraschend wirken. Ziel ist es nicht zu bewerten oder zu polarisieren, sondern sachlich zu informieren und einzuordnen.
Rollstuhlnutzung hat viele Facetten. Manche sind alltäglich sichtbar, andere werden seltener offen angesprochen. Auch diese Aspekte gehören zur Gesamtbetrachtung dazu.



Rollstuhlnutzung hat viele Facetten

Neben Menschen, die dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen sind, gibt es auch weitere Gruppen, die sich mit dem Thema Rollstuhl beschäftigen. Darüber wird selten offen gesprochen – deshalb soll es hier Raum dafür geben.

Dazu gehören unter anderem:

  • Menschen, die sich bewusst als Rollstuhlnutzer darstellen (Pretender)
  • Menschen mit Body Integrity Dysphoria (BID)
  • Personen mit dem Wunsch, dauerhaft im Rollstuhl zu leben (Wannabes)
  • Personen, die Rollstühle oder Hilfsmittel im Rahmen eines Fetischs betrachten

Diese Begriffe sorgen häufig für Unsicherheit oder Missverständnisse. Ziel dieser Seite ist es nicht zu bewerten – sondern zu erklären.



Offenheit statt Vorurteile


Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte.
Jeder Mensch hat seine eigenen Beweggründe.
Solange:

  • niemand ohne sein Wissen einbezogen wird
  • Grenzen respektiert werden
  • keine Hilfsbereitschaft ausgenutzt wird
  • Ehrlichkeit im Umgang herrscht

gilt für mich ganz klar:
Leben und leben lassen.

Respekt und Transparenz sind die Grundlage für eine offene und freundliche Kommunikation.


Warum dieses Thema hier Platz hat


Menschen, die neu im Rollstuhl sind, stoßen früher oder später auf diese Begriffe.

Oft entstehen dann Fragen wie:


  • „Was bedeutet Pretender eigentlich?“
  • „Was genau ist BID?“
  • „Ist Wannabe eine psychische Erkrankung?“
  • „Warum gibt es Rollstuhl-Fetisch?“

Anstatt diese Themen auszublenden, möchte ich sie sachlich und verständlich einordnen.
Wissen schafft Sicherheit.

Und Sicherheit nimmt Unsicherheit.



Ehrlichkeit als gemeinsame Basis


Wenn du dich einer der genannten Gruppen zugehörig fühlst, darfst du dich hier angesprochen fühlen. Kontakt ist jederzeit möglich – wichtig ist mir ein ehrlicher Umgang miteinander.
Nur wenn Dinge klar benannt werden können, entsteht eine respektvolle Kommunikation.


👉 Erfahre mehr über die einzelnen Hintergründe:

 
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